Die Amazon Keyword-Recherche

Die Amazon Keyword-Recherche.

Wie du deine Rankings auf Amazon rockst!

Lesedauer: 5 Minuten

Amazon ist heutzutage bei vielen Konsumenten online die erste Anlaufstelle, um nach neuen Produkten zu suchen. Die Konsumenten wissen um die zahlreichen Vorteile des Online-Marktplatzes Amazon. Schnelle Lieferung, riesige Auswahl, unkomplizierte Kaufabwicklung – auf Amazon gibt es einfach alles und das schnell. Daher nutzen auch viele Online-Händler Amazon als Plattform, um ihre Produkte an den Mann (und natürlich auch an die Frau) zu bringen. Die Amazon Keyword-Recherche spielt dabei ein entscheidende Rolle. 

Doch wie wird man als einer von tausenden Händlern auf Amazon unter all der Konkurrenz gefunden? Wie werden die eigenen Produkte gefunden? Oder ganz einfach gefragt: Was tippen die Konsumenten auf der Suche nach den gewünschten Produkten eigentlich in das Suchfeld auf Amazon ein?

Die Keyword Recherche für Amazon mit verschiedenen Tools.
Abb. 1: Was tippen die Konsumenten auf der Suche nach den gewünschten Produkten eigentlich in das Suchfeld auf Amazon ein?

Das sind die zentralen Fragen – Was tippen die Konsumenten in das Suchfeld? Wonach suchen meine potenziellen Käufer überhaupt? Welche Suchbegriffe verwenden sie?

Um das herauszufinden und auf Amazon maximalen Erfolg zu erzielen, ist eine Keyword-Recherche auf Amazon natürlich unumgänglich. Denn auf Amazon zählt nicht der Traffic allgemein, sondern vor allem ein zielgerichteter Traffic.

Amazon Keyword-Recherche

Aber starten wir zuerst einmal mit den wesentlichen Fragen:

Was ist denn eigentlich eine Keyword-Recherche?

Die Keyword-Recherche ist die Suche oder auch die Identifikation der relevanten Suchbegriffe (Keywords) zu einem bestimmten Produkt, welches auf Amazon möglichst erfolgreich verkauft werden soll. Entscheidend und relevant sind also die Keywords/die Suchbegriffe, welche die Konsumenten ins Suchfeld tippen.

Verdeutlichen wir das Ganze anhand eines Beispiels:

Jemand möchte eine Cap auf Amazon kaufen. Manche Käufer suchen nun nach einer neuen Cap, indem sie einfach nur „Cap“ in das Suchfeld tippen, weil sie vielleicht noch gar keine genaue Vorstellung davon haben, wie diese aussehen soll. Andere suchen vielleicht etwas spezifischer nach einer „Snapback“. Wieder andere nach „Baseball Cap“. Einige Käufer könnten aber auch recht allgemein nach einer „Kappe“ oder „Mütze“ suchen. Oder vielleicht sogar recht genau und detailliert nach einer „Cap rot mit Stick“.

Wie geht man denn nun an so eine Keyword-Recherche ran? Welche Vorbereitungen sollten für die Amazon Keyword-Recherche getroffen werden?

Ziel einer Keyword-Recherche ist es, möglichst viele unterschiedliche und gleichzeitig relevante Keywords/Suchbegriffe zu identifizieren, um diese auf der Amazon Produktdetailseite sowie im Backend des Amazon Seller Central richtig zu platzieren. Schließlich sollen die Produkte bei vielen verschiedenen Suchanfragen gefunden und natürlich möglichst weit oben auf Seite 1 angezeigt werden.

 

Für die Amazon Keyword-Recherche gibt es unzählige kostenlose wie auch kostenpflichtige Tools, die dich beim Finden der relevanten Keywords unterstützen. Bevor du dich aber an die Keyword-Recherche mit den Tools machst, solltest du dir vorab schon einmal ein paar Gedanken zum entsprechenden Produkt machen.

1. Köpfchen einschalten

Schalte den eigenen Kopf ein! Welche Suchbegriffe würdest du nutzen, um das Produkt auf Amazon zu suchen und zu finden? Brainstorming mit Kollegen und Freunden ist hier eine gute Methode, um deine eigenen Suchbegriffe zu erweitern und zu verifizieren.

2. Synonyme

Welche Begriffe können synonym zu deinem Hauptkeyword (also dem zentralen Suchbegriff) verwendet werden? Online gibt es zahlreiche Tools (z.B. synonyme.woxikon.de oder openthesaurus.de), die dir eine Vielzahl von Synonymen zu einem bestimmten Begriff aufzeigen.

3. Autosuggest-Funktion

Nutze außerdem die Autosuggest-Funktion von Amazon und Google. Welche Suchbegriffe oder auch Kombinationen (Long Tail Keywords) erscheinen, wenn du einen Suchbegriff oder ein Hauptkeyword eintippst. Wie wird der eingegebene Suchterm automatisch von Amazon oder Google vervollständigt? Die Autosuggest-Funktion liefert oft hilfreiche Ideen und weitere Quellen für Keywords. Oftmals sind gerade die Long Tail Keywords, die die weniger hart umkämpft sind und folglich eher zu einem Kaufabschluss führen können.

Abb. 2: Autosuggest-Funktion auf Amazon

4. Wettbewerb analysieren

  1. Schau dir auch den Wettbewerb auf Amazon an. Oft kannst du relevante Keywords auf den Produktdetailseiten der Konkurrenz entdecken. Schau dir hierbei vor allem Konkurrenz-Produkte an, die besser oder sehr weit oben geranken, also auf Amazon aufgelistet werden. Amazon bietet außerdem auf den Produktdetailseiten verschiedene Rubriken wie beispielsweise „Wird oft zusammen gekauft“ oder „Andere Kunden kauften auch“ – es lohnt sich auch einen Blick auf die Produkte, die hier aufgeführt werden, zu werfen, um mögliche Keywords zu identifizieren.
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Hier eine Liste kostenloser Amazon Keyword-Recherche Tools:

  • Sonar
  • Sistrix
  • Keyword Tool Dominator (KTD)

Und hier noch einige kostenpflichtige Tools mit speziellen Features:

  • Helium10
  • Jungle Scout
  • Sellics
  • ShopDoc
  • Amalytix

Ergebnis der Keyword-Recherche:

Nach der ausführlichen Keyword-Recherche solltest du nun eine Liste mit deinem Hauptkeyword sowie zahlreichen weiteren, relevanten Suchbegriffen (Mid Tail Keywords und Long Tail Keywords) haben, welche potenzielle Käufer für ihre Suchanfrage auf Amazon nutzen könnten. Darunter sind natürlich ein paar Top-Keywords mit hohem Suchvolumen, aber auch Long Tail Keywords, also mehrere Suchbegriffe, die bereits sehr spezifisch sind und die Ergebnisse der Suchanfrage schon etwas genauer eingrenzen.

Was ist nun mit den Keywords aus deiner Keyword-Liste zu tun? Wie werden die Keywords auf Amazon richtig verwendet?

Auf Amazon zählt der Kunde! Daher solltest du im ersten Schritt die relevantesten Keywords, also die Suchbegriffe mit dem höchsten Suchvolumen, auf deiner Amazon Produktdetailseite einbauen. Das Zauberwort hier lautet: Amazon SEO-Optimierung. Titel, Bullet Points und Produktbeschreibungen sind also so zu gestalten, dass sie die relevantesten Keywords enthalten, aber für den Kunden dennoch gut lesbar und ansprechend sind. Die wahllose Aneinanderreihung möglichst vieler Keyword ist also der absolut falsche Weg, um die Amazon Produktlisting zu optimieren.

Nicht zu vergessen sind die Backend Keywords!

Die sogenannten „Hidden Keywords“, also die versteckten Suchbegriffe im Backend, eignen sich hervorragend für das Platzieren von Keywords, welche nicht sinnvoll in den Titeln und Bullet Points eingearbeitet werden können und zu schlecht leserlichen Resultaten führen würden. In den Hidden Keywords können außerdem alle weiteren recherchierten Keywords untergebracht werden, falls die Anzahl der gefundenen Keywords aus der Keyword-Recherche einfach zu groß ist. Dazu zählen z.B. auch falsche Schreibweisen und Rechtschreibfehler. Falls ausreichend Platz vorhanden ist, sollte der Fokus auf Long Tail Keywords und relevante Phrasen gelegt werden. So können gleichzeitig mehrere Suchanfragen und Keyword Kombinationen abgedeckt werden. Eine Doppelnennung einzelner Suchbegriffe schadet nicht, sollte aber nur verwendet werden, wenn relevante Suchphrasen eingearbeitet werden sollen. Diese lassen sich oft kürzen.

Sind Beispielsweise die Suchphrasen “Herren Geldbörse”, “Geldbörse Leder” und “Herren Geldbörse Leder” vorhanden, reicht letztere Suchphrase aus, um die anderen Kombinationen direkt mit abzudecken und in den Suchergebnissen zu indexieren.

Und warum der ganze Aufwand?

Ziel ist es, mithilfe der Amazon Keyword-Recherche die organischen Rankings auf Amazon zu optimieren und möglichst auf Seite 1 der Suchergebnisse angezeigt zu werden. Die Wahl der Keywords für die einzelnen Produktseiten ist für den Erfolg auf Amazon extrem wichtig. Der Amazon A9 Algorithmus ordnet (vereinfacht gesagt) die Produkte auf Amazon nach ihrer Relevanz ein. Der Kunde ist König – dieser Leitsatz gilt auf Amazon mehr denn je. Eines der wichtigsten Ziele auf Amazon ist es daher, stets für ein einzigartiges Kundenerlebnis zu sorgen und eine einmalige Erfahrung zu schaffen. Zentrale Faktoren zur Einordnung des Amazon A9 Algorithmus sind daher: die Verkäufe sowie die Interaktion mit spezifischen Suchanfragen.

Es gilt also: Je relevanter ein Produkt für eine bestimmte Suche ist und je mehr Verkäufe ein Produkt über diese Suche generiert, desto größer ist die Sichtbarkeit auf Amazon. Die Identifikation deiner Angebote mit den richtigen Keywords/Suchbegriffen in Kombination mit der Steigerung der Verkäufe auf Amazon durch diese Keywords sind also erforderlich, um die Sichtbarkeit langfristig erfolgreich zu erhören.

Dies führt letztendlich dazu, dass sich mehr Kunden das Produkt ansehen, anklicken und kaufen. Dadurch wiederum steigen natürlich die Rankings im weiteren Verlauf. Ein positiv bedingter Kreislauf also. Die Keyword-Recherche sowie Amazon SEO-optimierter Content in Kombination mit der richtigen Wachstumsstrategie steigern also den Umsatz auf Amazon.

Manuel Kretschmer

Manuel Kretschmer

Founder AMZ Controlling

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Bildnachweise:

Abb. 1: https://www.pexels.com/de-de/foto/bildschirm-computer-hande-kabellos-1174775/

Abb. 2: https://www.amazon.de

Seller vs. Vendor – Welches Amazon-Modell eignet sich am besten?

Amazon Seller und Amazon Vendor im Vergleich

Seller vs. Vendor – Welches Amazon-Modell eignet sich am besten?

Herzlich Willkommen im Amazon-Dschungel! Sie möchten gerne Ihre Produkte auf Amazon verkaufen und wissen nicht, wo Sie mit Ihrer Recherche anfangen sollen?

In unserem nachfolgendem Artikel klären wir Sie über die grundlegenden ersten Schritte beim Verkaufen auf Amazon auf.

Welches Amazon-Programm passt zu Ihnen? Amazon Seller oder Amazon Vendor, das ist eine ersten Fragen, die Sie sich stellen sollten bevor Sie mit dem Verkaufen loslegen. Den Unterschied Seller Vendor und die Vor- und Nachteile Seller und Vendor bringen wir Ihnen in den nachfolgenden Zeilen ein wenig näher:

Amazon Seller, was genau versteht sich unter dem Begriff?

In einfachen Worten gesagt, ist ein Amazon Seller ein Händler, der den Amazon Marktplatz zumVertreiben seiner Produkte nutzt. Er agiert als Drittanbieter (3rd Party) und verkauft die seine eigenen Produkte und Handelsware über sein eigenes Verkäuferkonto.

Das Amazon Seller Central zum verwalten und Steuern der Produkte

Amazon Seller verwalten Ihre Produkte über das Amazon Seller Central. Das ist die offizielle Benutzeroberfläche und das Backend von Amazon für Händler. Dort sind alle wichtigen KPI’s, sowie Lagerbestand, Artikeldetails und Bestellungen abgebildet. Die Produktportfolios und VK Preise können dort bearbeitet werden und auch Werbeanzeigen können direkt im Amazon Sellercentral aufgesetzt und betreut werden. Hat der Händler seine Marke bei Amazon registriert, hat er zudem die Hoheit über die Artikelgestaltung und es stehen Funktionen wie unter Anderem A+ Content (erweiterte Produktbeschreibung), Brand Store (Markenshop auf Amazon) sowie das Werbeformat „Sponsored Brands“

Beim Seller-Programm wird zwischen den Modellen Amazon FBA (Abkürzung für „Fulfillment bei Amazon“) und Amazon FBM (Abkürzung für „Fulfillment by Merchant“), also Eigenversand, unterschieden.

Amazon FBA und Amazon FBM, was ist hier der genaue Unterschied?

Beim Amazon FBM-Modell ist ausschlaggebend, dass der Seller nicht nur für den Verkaufspreis, die textliche und grafische Gestaltung des Produktes verantwortlich ist, sondern darüber hinaus auch den Versand and den Endkunden, sowie mögliche Rücksendungen und auch für den Kundensupport die Verantwortung trägt. Amazon wird hier lediglich als Verkaufsplattform genutzt. Sowohl das administrative, als auch das operative Geschäft bleibt vollständig in den Händen des Sellers.

Amazon FBA, viele Vorteile für Händer

Beim Amazon FBA-Modell hingegen nimmt Amazon dem Seller gegen eine Gebühr ein wenig Arbeit ab: Lagerung, Verpackung und Versand übernehmen bei diesem Modell Mitarbeiter von Amazon selbst. Allerdings sind die Produkte weiterhin bis zum Zeitpunkt des Verkaufes an den Endkunden Eigentum des Sellers. Dass sich die Ware in den Lagerhäusern von Amazon befindet, spielt dabei keine Rolle. Amazon Seller haben weiterhin die volle Kontrolle über die Preis- und Produktgestaltung, sowie Werbestrategie.

Für den Endkunden ist es übrigens einsehbar, ob ein Produkt durch den Händler selbst oder durch Amazon versandt wird. Wird das Produkt durch Amazon verkauft, ist das in der Buybox (Einkaufwagenfeld) vermerkt (siehe Abbildung). Wird das Produkt durch den Händler verkauft, steht an der Stelle von Amazon stattdessen der Markenname „Verkauf durch xxxxx“.

Amazon Vendor, was steckt hinter diesem Amazon Programm?

Das Amazon Vendor-Programm zu nutzen, ist nur möglich, wenn man von Amazon explizit dazu eingeladen wird. Üblicherweise werden nur vielversprechende Drittanbieter, wie große Unternehmen und bekannte Marken, ins Vendor-Programm eingeladen. Dabei verkaufen sie ihre Produkte in großen Mengen an Amazon und Amazon übernimmt dann den Verkauf an den Endkunden.

Da die Ware dann im Besitz von Amazon ist, kümmert sich der Online-Gigant auch selbstständig um die Preisgestaltung, den Verkauf und den Versand der Ware. Ab dem Zeitpunkt, zu dem ein Vendor Amazon seine Ware verkauft hat, liegt der weitere Verkaufsprozess vollständig in den Händen von Amazon.

Das Amazon Vendorcentral zur Steuerung der einzelnen Vorgänge

Vendoren verwalten ihre Produkte über das Vendorcentral von Amazon, welches ähnlich wie das Sellercentral aufgebaut ist, jedoch oftmals stark veraltet wirkt.

Der Endkunde erkennt, dass ein Produkt im Amazon Vendor Programm verkauft wird, wenn in der Buy-Box „Verkauf und Versand durch Amazon“ steht.

Amazon Seller oder Amazon Vendor: Welche Vor- und Nachteile haben die beiden Programme?

Natürlich haben beide Verkaufsprogramme mehrere Vor- und Nachteile, die im Folgenden anschaulich dargestellt werden.

Amazon Seller: Erläuterung der Vor- und Nachteile des Seller-Programms

Wer als Seller auf Amazon agiert, besitzt im Großen und Ganzen viel mehr Kontrolle: Da Seller den Amazon Marktplatz lediglich als Vertriebskanal nutzen, sind sie dementsprechend frei in der gesamten Gestaltung. Sie verkaufen die Produkte über den Amazon Marktplatz direkt an den Endkunden und legen ihre eigenen Preise fest. Seller gestalten auch das Produktportfolio und die Werbeanzeigen ganz nach ihrem Geschmack. Ebenfalls vorteilhaft, ist der direkte Kontakt zum Endkunden.

Allerdings gibt es natürlich auch Nachteile bei dem Amazon Programm. Dadurch, dass Seller sehr eigenständig handeln können, haben sie dementsprechend auch einen hohen Aufwand und ebenfalls ein höheres Risiko. Wenig überraschend kaufen Konsumenten natürlich eher Produkte von Marken die sie bereits kennen oder die viele positive Bewertungen haben, als No-Name-Produkte mit kaum Bewertungen. Solche Produkte haben dementsprechend auch ein niedrigeres Absatzpotential als Produkte, hinter denen Amazon selbst als Verkäufer steht. Das Kundenvertrauen muss hierbei also von Null auf aufgebaut werden. Um gut zu performen, haben Amazon Seller haben vor allem zu Beginn einen enorm hohen Aufwand.

Amazon Vendor die Vor- und Nachteile des Programms

Amazon Vendor: Was sind hier die Vor- und Nachteile?

Ein riesiger Vorteil aus Kundensicht ist – wie schon erwähnt – wenn Amazon selbst den Verkäufer darstellt. Es besteht ein hohes Kundenvertrauen, denn das Label „Verkauf und Versand durch Amazon“ stellt automatisch einen großen Vertrauensbeweis dar und ein Kauf kommt schnell zustande. Für Vendoren heißt das konkret: Wenn Amazon als Verkäufer fungiert, wird die Auffindbarkeit von Produkten verbessert, es werden mehr Verkäufe generiert und demnach entsteht ein hohes Absatzvolumen.

Auf der anderen Seite muss man sich darüber im Klaren sein, dass Vendoren wenig Kontrolle haben, da diese an Amazon abgegeben wird. Vendoren agieren nicht mehr als Händler, sondern als Lieferant der Ware und sind daher stark von Amazon abhängig. Amazon hat die volle Macht über Produktportfolio, Preisgestaltung und Lagerbestände – der Vendor kann hier nur Änderungsvorschläge anstatt Änderungen machen.  Vendoren sind nicht wirklich flexibel und Verhandlungen mit Amazon können schwierig und langwierig sein.

Vorteile/Nachteile Vendor/Seller: Welches Programm ist nun das Bessere?

So schön auch ein perfektes Erfolgsrezept wäre, es gibt keins. Beide Programme haben Vor- und Nachteile, daher lässt sich nicht sagen, dass ein Programm empfehlenswerter ist, als das andere. Wer auf Amazon verkaufen will muss individuell für sein Unternehmen abwägen, welches Programm besser geeignet ist.

Dabei darf natürlich nicht außer Acht gelassen werden, dass nicht jeder als Vendor auf Amazon verkaufen darf bzw. kann. Und wer einmal als Vendor auf Amazon verkauft, kann leider nicht ganz so einfach wieder zurück zum Seller-Programm.

Sicher ist auf jeden Fall Eins: Wenn Amazon Sellern die Chance gibt zum Vendor aufzusteigen, sollte man sich die Entscheidung gut überlegen und das Angebot nicht gleich voreilig annehmen.

Manuel Kretschmer

Manuel Kretschmer

Founder AMZ Controlling

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